Makarska harbour and old town beneath the Biokovo mountain at golden hour

Makarska und der Biokovo Skywalk: Meer und Berg an einem Tag ab Split

Fahren Sie eine Stunde südlich von Split, und die Küste wechselt den Maßstab: Das Biokovo-Massiv steigt wie ein grauer Vorhang direkt aus dem Meer, und zu seinen Füßen schmiegt sich Makarska um einen palmengesäumten Hafen. Dies ist der Ausflug für alle, die sich nicht zwischen Bad und Gipfel entscheiden können — denn hier müssen Sie es wirklich nicht. Eine Warnung vorweg: Die Berghälfte braucht ein Auto und einen kühlen Kopf. Hier die ehrliche Version.

Makarska: das hübsche Basislager

Makarska selbst ist ein leichtes Vergnügen: eine breite Riva unter Palmen, dahinter eine Altstadt aus hellen Steingassen und der geschützte Hafen zwischen zwei grünen Halbinseln. Es ist resortlastiger als Split — dies ist die Hauptstadt einer fünfzig Kilometer langen Strandriviera — aber die Kulisse verzeiht alles. Ein Kaffee am Hafen mit dieser Bergwand über dem Kopf ist die Fahrt allein wert.

Die Strände: der Sinn der Riviera

Die Makarska-Riviera ist ein langes Band aus Kieselstränden vor Pinienwald, und das Wasser gehört zum klarsten der Festlandküste. Der Stadtstrand ist lang und lebhaft; der Küstenweg um die Halbinsel Sveti Petar führt zu ruhigeren Buchten. Kenner fahren zehn Minuten nach Norden nach Brela, dessen Punta Rata regelmäßig auf Listen der besten Strände Europas steht — Pinien, weiße Kiesel, unmöglich blaues Wasser.

Der Skywalk: 1.200 Meter Luft unter Glas

Über der Stadt, im Naturpark Biokovo, ragt ein Hufeisen aus Glas auf rund 1.228 Metern über die Leere — der Skywalk. Sie schauen an den eigenen Schuhen vorbei hinunter aufs Meer und die ganze Riviera, mit Brač und Hvar dahinter. Die Auffahrt ist der eigentliche Test: eine schmale Bergstraße mit Serpentinen und zeitgesteuertem Einlass in der Saison (Parkeintritt; Sommerslots füllen sich — früh fahren). Kein Fahrer? Ab Makarska gibt es organisierte Transfers. Im Sommer steigt gegen Mittag Dunst auf — der Morgen gewinnt.

Noch höher: Sveti Jure

Wenn der Skywalk Appetit macht, führt die Parkstraße weiter zum Gipfel des Sveti Jure auf 1.762 Metern — einer der höchsten Punkte Kroatiens, die man auf Asphalt erreicht. Dort oben fällt die Temperatur deutlich, die Vegetation wird alpin, und der Blick pendelt von den Inseln zu den Bergen Bosniens. Nehmen Sie auch im August eine Schicht mit; dem Gipfelwind ist der Monat egal.

Ein realistischer Tagesplan

Früher Start ab Split, zuerst der Berg: Biokovo-Einfahrt zur Öffnung, Skywalk vor dem Dunst, Sveti Jure, wenn Straße und Nerven es erlauben. Hinunter zu einem späten, langen Mittagessen in Makarskas Altstadt, dann der Nachmittag flach am Strand — Stadtstrand der Bequemlichkeit halber, Brela für die Postkarte. Eis auf der Riva, und heim über die Küstenstraße, wenn das Licht golden wird.

Lohnt es sich ab Split?

Ja — mit den richtigen Erwartungen. Als reiner Strandtag sind Splits eigene Strände näher. Was Makarska hinzufügt, ist die Kombination: die dramatischste Meer-und-Berg-Landschaft Dalmatiens, komprimiert in einen Tag. Es ist der Ausflug, der am wenigsten wie der Rest Ihrer Split-Woche aussieht — und unsere Ferienwohnungen in der Altstadt legen die Küstenstraße zehn Minuten von Ihrem Morgenkaffee.

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